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Borderline

BEFREIE DICH VON DEINEN EMOTIONALEN ACHTERBAHNFAHRTEN

Das langsame innere Sterben in einer Welt, für die man trotzdem viel zu lebendig ist. - Ein Leben am Rande des Aushaltbaren.

 

Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung ist für Betroffene oft ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Für Menschen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung ist das Leben wie eine unkontrollierbare Achterbahnfahrt. Sie leiden unter häufigen, extremen Stimmungsschwankungen, ihr Verhalten ist impulsiv, vielfach verletzen sie sich auch selbst. 

Wir alle haben hin und wieder einen schlechten Tag, ärgern uns oder sind traurig. Normalerweise bewältigen wir solchen alltäglichen Frust schnell wieder, die negativen Gefühle flauen wieder ab. Anders bei Menschen mit emotional instabiler Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ, kurz Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) oder auch Borderline-Syndrom.

 

Oft reicht ein minimaler Anlass und ihr emotionales Gleichgewicht kippt. Wut, Angst oder Verzweiflung übermannen sie dann schlagartig und oft unkontrollierbar.

 

Gefühle außer Kontrolle

Was sich so entlädt, ist eine massive innere Anspannung. Diese entsteht, da Betroffene nicht in der Lage sind, ihre alltäglichen Erlebnisse direkt emotional einzuordnen und dadurch zu verarbeiten. Borderline-Patienten wissen häufig gar nicht, wer sie selber wirklich sind oder wer sie sein möchten. Anders ausgedrückt: Sie leiden unter einem geringen Selbstwert und einem anhaltendes Gefühl innerer Leere. Das hindert sie daran, frustrierende Erlebnisse emotional zu verarbeiten.

Ist der emotionale Stress zu stark, sucht der Organismus der Betroffenen nach Notlösungen, um die Anspannung abzubauen: Sie handeln dann oft impulsiv und unüberlegt, nicht selten selbstgefährdend. Manche geben exzessiv Geld aus, missbrauchen Alkohol/Drogen oder wechseln häufig ihre Sexualpartner. Auch Selbstverletzungen und Suizidgedanken sind keine Seltenheit. 

Angesiedelt ist das Borderline-Syndrom im Grenzbereich zwischen den neurotischen und psychotischen Erkrankungen. Wobei leichtgradige psychische Störungen als Neurosen bezeichnet werden und schwere psychische Krankheitsbilder als Psychosen.

 

«Borderline-Patienten sind schwerer krank als  Patienten, die unter neurotischen Erkrankungen leiden und zeigen mitunter auch vereinzelt psychotische Symptome wie zum Beispiel Verfolgungsideen», erklärt Dr. med. Jutta Reiter, leitende Ärztin des Psychiatrie-Zentrums WerdenbergSarganserland.

Achtung

Falls Du nicht selbst betroffen bist, dann nimm als Angehöriger Suizidäußerungen immer ernst! Weit über die Hälfte aller Borderline-Patienten verübt mindestens einen Suizidversuch. 

Emotionale Vernachlässigung als häufiger Auslöser

Die Borderline-Störung zeigt sich häufig erstmals im frühen Erwachsenenalter. Bis zu drei Prozent der Erwachsenen sind von ihr betroffen. So komplex wie ihre Symptome sind auch ihre Ursachen, doch fast immer zeigen sich in den Biografien Spuren traumatischer Erlebnisse: 40 bis 70 Prozent berichten von fehlender emotionaler Zuwendung in der Kindheit und mangelnder Anerkennung durch wichtige Bezugspersonen. Auch Misshandlung und sexueller Missbrauch zählen zu den häufig genannten Gründen. 

 

Sensible, mitfühlende Menschen

 

Menschen die darunter leiden, sind oft sehr sensibel, mitfühlend und verständnisvoll. Die ausgeprägte Emotionalität und Impulsivität führt zu einer großen inneren Anspannung, die häufig zu selbstgefährdendem Verhalten führt. Die Erkrankten fügen sich selbst Verletzungen zu, um den inneren Druck abzubauen, da sie unter erhöhter Anspannung stehen und sich selbst nicht mehr fühlen. Neben den direkten Selbstschädigungen wie Schnittverletzungen und Brandwunden

zum Beispiel der Konsum von Drogen, zu schnelles Autofahren und das Verspielen von Geld zu den indirekten Selbstschädigungen. Selbstmordgedanken und -drohungen treten häufig auf, um ein mögliches «Verlassenwerden» zu vermeiden, aber auch um sich selbst zu bestrafen.

Beziehungen sind schwierig

 

Betroffene beschreiben die Krankheit unter anderem als Segen und Fluch gleichermaßen, ein Gefühl zwischen Himmel und Hölle, zwischen Rationalität und Irrationalität. Auf der einen Seite öffnet sich diesen Menschen eine Tür, die für andere für immer verborgen bleibt. Der Zugang zu dieser sehr emotionalen Welt gestaltet den Alltag jedoch oft sehr schwierig. Verlassenheits- und Trennungsängste prägen die sozialen Beziehungen der psychisch Erkrankten. Partnerschaftliche Beziehungen werden oft sehr intensiv gelebt, aber häufig gewechselt. Dabei werden Partner zuerst stark idealisiert und für sich eingenommen, dann jedoch rasch abgewertet, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden. Die Betroffenen leiden stark unter dieser Symptomatik und deren Umfeld leidet oft mit.

 

Begünstigende Faktoren und Ursachen

Traumatische Erfahrungen in der Kindheit zählen zu den Ursachen der Persönlichkeitsstörung. Missbrauchserfahrungen, wie körperliche Gewalt und sexueller Missbrauch, prägen die Lebensgeschichte vieler Betroffenen. Fehlende stabile, verlässliche Beziehungen in der Kindheit sowie häufig wechselnde Grenzen und Konsequenzen in der Erziehung zählen zu den Entwicklungsfaktoren des Störungsbildes. Vernachlässigung wie auch zu viel Nähe können dabei die Störung verursachen.

Experten diskutieren außerdem erbliche Faktoren und Störungen im Gehirn als Ursache für die Erkrankung. Fehlfunktionen in bestimmten Hirnregionen, die für Gefühlskontrolle, Angst und Aggressionen zuständig sind, sind vermutlich mitverantwortlich für die emotionale Instabilität der Borderline-Patienten. 

 

Hypnose als Weg aus dem persönlichen Albtraum

 

Durch die Hypnosetherapie können die Ursachen für unerwünschte Symptome oder Verhalten gefunden und gelöst werden. Traumatische Erfahrungen werden in der Sitzung aus einer anderen Sicht betrachtet, bewusst verarbeitet und gelöst.

 

Voraussetzung für die Arbeit ist dabei die freiwillige Einwilligung zur Sitzung und die Bereitschaft, sich dem Hypnotiseur in einem Erstgespräch zu öffnen und anzuvertrauen. Zusammen mit unseren Therapeuten können dann Ziel- und Wunschzustände formuliert werden, die dauerhaft gut auf Körper und Seele wirken.

 

Der Fokus auf das, was wir nicht wollen, ist ein Schritt. Der nächste und wohl wichtigere ist, zu wissen, wohin die Reise gehen soll. Während der Hypnose ändert sich die Wahrnehmung und der Fokus der Klienten. 

So führt die Hypnosetherapie zu mehr Kraft, Zuversicht und Lebensmut

Menschen mit Borderline-Störung haben oft Probleme, ihre Ängste auszuhalten oder ihre Aggressionen zu beherrschen. Typisch für die psychische Störung ist das sich schnell wandelnde Selbstbild und eine diffuse Angst.

Über stärkende hypnotische Suggestionen für mehr Kraft, Zuversicht und Lebensmut aktivieren die ausgefeilten Hypnoseprozesse die inneren Ressourcen.

Dieses Reservoir macht die eigenen Stärken nutzbar und öffnet Wege für unbewusste Bewältigungsstrategien.

Im Fokus stehen Hypnosetechniken, die die Selbstwahrnehmung verbessern und die Selbstkontrolle stärken, um leichter mit Krisen umgehen zu können und das Schwarz-Weiß-Denken einzudämmen.

Die mediale Hypnose bei Borderline baut zudem belastenden Stress ab, indem innere Ruhe im Unterbewusstsein konditioniert wird.

Du musst traumatische Erfahrungen nicht erneut durchleben, die Deine Borderline-Störung begünstigt haben. Stattdessen lernt er, seine Erfahrungen als Teil seiner Vergangenheit zu akzeptieren, um neue Lebensziele zu definieren und umzusetzen.

 

Erlebe, wie positiv sich geistige Erholung auf Seele und Körper auswirken.

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Borderline - Mit den Gefühlen in Balance
2 Std. 30 Min.
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