Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen

DAMIT DEINE AUSBILDUNG EIN DURCHBRUCH WIRD

AGB – Teilnahme- und Zahlungsbedingungen

 

1. Anwendungsbereich

 

Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, regeln die nachfolgenden Bestim­mungen die Teilnahme- und Zahlungsbedingungen für die Kurse des Weiter­bildungsangebots der The Gloria Hengst Academy, Irkutsker Straße 117, 09119 Chemnitz (im Folgenden kurz: „Veranstalter“). Sie treten ergänzend zu den weiteren Bestimmungen der Anmeldung hinzu, sind Bestandteil der Anmeldung des Teilnehmers und somit des Vertrages über die Weiterbildung. Soweit in diesen Teilnahme- und Zahlungsbedingungen von „Teilnehmer“ die Rede ist, ist diese Formulierung geschlechtsneutral zu verstehen.

 

2. Vertragsschluss

Der Teilnehmer übermittelt dem Veranstalter seine verbindliche Anmeldung in Textform und erhält daraufhin ebenfalls in Textform eine Teilnahmebestätigung, sofern im Zeitpunkt der Anmeldung noch ein freier Teilnehmerplatz vorhanden ist und auch keine sonstigen Gründe (z. B. fehlende Bonität) gegen einen Ver­tragsschluss sprechen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze findet eine Vergabe nach der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen statt.

 

3. Reservierung

Eine Reservierung ist nicht möglich, da die Weiterbildungsangebote nur befristete Teilnehmerzahlen ermöglichen.

 

4. Seminargebühr

Die Seminargebühr kann online sofort bezahlt werden oder  ist eine Woche nach Eingang der schriftlichen Teilnahmebestä­tigung des Veranstalters fällig und zu bezahlen. Es wird eine Postlaufzeit von drei Tagen zugrunde gelegt. Gegebenenfalls kann Ratenzahlung vereinbart werden. Die Seminargebühr behält ihre Gültigkeit nur für solche Kurse, die inner­halb von 6 Monaten nach Erhalt der Teilnahmebestätigung beginnen. Werden Kurse, die nach Ablauf dieses 6-Monats-Zeitraumes beginnen, wahrgenommen, wird die zu diesem Zeitpunkt gültige Gebühr berechnet. Sollte der im Zeitpunkt der Anmeldung gültige Betrag bereits voraus entrichtet sein, wird bei Kursbe­ginn ein evtl. Differenzbetrag nacherhoben. Dies gilt auch für Fälle der Nach­holung von krankheitsbedingt versäumten Terminen. Der Veranstalter behält sich vor, bei nicht rechtzeitiger Bezahlung die Teilnahme am Kurs und/oder die Aushändigung von Teilnahmebescheinigungen/Zertifikaten zu verweigern.

 

5. Rücktritt

Der Teilnehmer kann nach Vertragsschluss aus dringenden persönlichen oder beruflichen Gründen vom Vertrag zurücktreten. Ein Wechsel des Dozenten be­rechtigt grundsätzlich nicht zum Rücktritt. Im Falle eines Rücktritts bis 30 Tage vor dem jeweiligen Kurs ist dieser Rücktritt kostenfrei, danach wird grundsätz­lich eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25,00 € fällig. Hinzu tritt abhängig vom Rücktrittszeitpunkt ein Anspruch des Veranstalters auf Zahlung der antei­ligen Kursgebühr in folgender Höhe: Bei Eingang der Rücktrittserklärung in der Zeit vom 21. bis 15. Tag vor Kursbeginn 20 %, in der Zeit vom 14. bis 8. Tag vor Kursbeginn 30 %, in der Zeit vom 7. bis zum Tag vor dem Kursbeginn 50 % der jeweiligen Kursgebühr. Ab dem Tag des Kursbeginns ist ein Rücktritt vom Kurs ausgeschlossen, so dass der Teilnehmer die gesamte Kursgebühr schuldet. Bereits bezahlte Kursgebühren werden dem Teilnehmer gegebenenfalls anteilig vom Veranstalter erstattet.

Maßgebender Zeitpunkt des Rücktritts ist der Zugang einer in Textform übermit­telten Rücktrittserklärung beim Veranstalter. Der Teilnehmer ist berechtigt, dem Veranstalter einen geeigneten Ersatzteilnehmer, der sich zur Kostenübernahme bereit erklärt hat, vorzuschlagen.

 

6. Erkrankungen

Im Falle der krankheitsbedingten Verhinderung an einer Teilnahme räumt der Veranstalter dem Teilnehmer gegen Vorlage eines ärztlichen Attests die Möglichkeit der Nachholung der versäumten Kurseinheit bis zum Ablauf des Folgejahres ein, sofern eine derartige nachfolgend angeboten wird und ein freier Platz verfügbar ist. Der Teilnehmer hat eine entsprechende Anfrage mit Hinweis auf den Nachfolgekurs und die Erkrankung im absolvierten Kurs beim Veranstalter zu stellen.

 

7. Umbuchung

Der Veranstalter räumt dem Teilnehmer alternativ zum Rücktritt gem. Ziffer 5 einmalig das Recht zur Umbuchung ein. Unter Umbuchung in diesem Sinne ist die Stornierung einer verbindlichen Anmeldung bei gleichzeitigem Vertrags­schluss (Ziffer 2) über die Teilnahme an einem anderen Kurs zu verstehen. Eine bereits gezahlte Kursgebühr wird auf die Gebühr des alternativ gebuchten Kurses angerechnet. Eine etwaige Differenz wird dem Teilnehmer umgehend erstattet bzw. ist von diesem innerhalb der Frist gem. Ziffer 4 zu zahlen.

 

8. Kursabsage wegen zu geringer Teilnehmerzahl

Der Veranstalter behält sich vor, auch bereits verbindlich bestätigte Kurse bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl spätestens drei Wochen vor Kurs­beginn abzusagen. Im Falle der Absage wird eine bereits gezahlte Kursgebühr umgehend erstattet. Weitergehende Ansprüche des Teilnehmers sind außer in Fällen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens von Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen des Veranstalters ausgeschlossen.

 

9. Außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund

Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Kündigungsgrund seitens des Veranstalters liegt insbesondere bei kurzfristiger Erkrankung des Dozenten vor. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.

 

10. Hausordnung

Der Teilnehmer verpflichtet sich, die am Kursort geltende Hausordnung zu be­achten und den Anweisungen des Veranstalters sowie dessen Angestellten und Erfüllungsgehilfen zu folgen. Bei schwerwiegendem schuldhaftem Verstoß des Teilnehmers gegen diese Bestimmungen behält sich der Veranstalter im Falle der Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Vertrages das Recht vor, den Vertrag aus wichtigem Grunde fristlos zu kündigen.

 

11. Haftungsbeschränkung

Die Haftung des Veranstalters, seiner Angestellten und Erfüllungsgehilfen auf Schadensersatz gleich aus welchem Rechtsgrund ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht bei Verlet­zung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf (sogenannte Kardinalpflicht); in diesem Fall ist der Anspruch jedoch beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. Die Haftungs-beschränkung gilt ferner nicht bei einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

 

12. Fortbildungspunkte – Vorbehalt

Am 25. September 2006 haben die Spitzenverbände der Krankenkassen und die für die Wahrnehmung der Interessen der Heilmittelerbringer maßgeblichen Spitzenorganisationen auf Bundesebene als Anlage 4 zu den Rahmenempfeh­lungen nach § 125 Abs. 1 SGB V ein Fortbildungskonzept im Bereich der Heil­mittel (Ergotherapie, Physiotherapie und Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie) entwickelt. Kernpunkt dieses Fortbildungskonzeptes ist die Einführung eines Punktesystems, innerhalb dessen die hinreichende, regelmäßige Fortbildung des Zugelassenen/ fachlichen Leiters nachvollziehbar abgebildet werden soll.

Eine zeitnahe, einheitliche Umsetzung dieser Rahmenempfehlung in die Verträ­ge auf Landesebene entsprechend § 125 Abs. 2 SGB V ist derzeit nicht erkenn­bar. Eine zentrale Stelle zur vorherigen Prüfung und „Abnahme“ der einzelnen vom Veranstalter angebotenen Fortbildungs-veranstaltungen der vorgesehenen Bepunktung gibt es bislang nicht. Rechtssicherheit über die praktische Umset­zung der Anlage 4 zu den Rahmenempfehlungen nach § 125 Abs. 1 SGB V besteht daher weder für den Veranstalter noch den Teilnehmer einer fachli­chen Fortbildungs-veranstaltung. Aus diesem Grund hat der Veranstalter die Bepunktung der angebotenen Kurse mit der gebotenen Sorgfalt nach eigenem Verständnis der Regelungen der Anlage 4 zu den Rahmenempfehlungen nach § 125 Abs. 1 SGB V vorgenommen. Er kann jedoch keinerlei Gewähr für die An­erkennung von Fortbildungen/Fortbildungspunkten durch die Kranken-kassen geben, da diese Beurteilung allein von der jeweils zuständigen Krankenkasse durchgeführt wird. Sofern der Teilnehmer auf die Bepunktung Wert legt, wird dem Teilnehmer daher empfohlen, sich im Voraus mit der für ihn zuständigen Stelle über eine Anerkennung der Fortbildung zu verständigen.

 

13. Datenschutzhinweis

Der Veranstalter erhebt, verarbeitet und nutzt die personenbezogenen Daten des Teilnehmers, insbesondere Kontaktdaten zur Abwicklung der Anmeldung, so auch die E-Mail, Adresse des Teilnehmers, wenn diese angegeben wurde. Zur Bonitätsprüfung kann der Veranstalter Informationen (z. B. auch einen sogenannten Score-Wert) von externen Dienstleistern zur Entscheidungshilfe heranziehen und davon die Zahlungsart abhängig machen. Zu den Informationen gehören auch Informationen über die Anschrift des Teilnehmers.

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