Panikattacken/-störung

ENTFESSELE DEIN GESPANNTES NETZ AUS ÄNGSTEN

Kennst Du das auch? Du wirst, wie aus heiterem Himmel, von einer Panikattacke überfallen? Dir wird plötzlich schwindlig, alles dreht sich um Dich herum, Dein Herz fängt blitzschnell an zu rasen und pocht wie wild. Der Blutdruck schießt in die Höhe, Du fängst am ganzen Körper  an zu zittern und Du hast das Gefühl zu ersticken oder ohnmächtig zu werden. Fluchtgedanken breiten sich aus. Nur noch schnell weg hier!  Gedanken wie "Ich werde noch verrückt. Wann hört dieser Spuk nur auf? Stimmt etwas mit mir nicht?" kreisen in Deinem Kopf.  Deine schlimmsten Befürchtungen könnten jetzt eintreffen, nämlich Ohnmacht, Herzinfarkt oder gar der Tod. Du fühlst Dich hilflos und der Situation völlig ausgeliefert.

Die meisten Menschen, denen das passiert, haben keine Ahnung, dass es sich um eine Panikattacke handelt. Sind ernsthaft um ihre Gesundheit und ihr Leben besorgt und suchen einen Arzt auf. Der Arzt in der Notaufnahme bescheinigt Ihnen jedoch, dass sie vollkommen gesund sind.

Sie befürchten jedoch eine schlimme Erkrankung und rennen von Arzt zu Arzt. Aber niemand kann etwas feststellen. Das verunsichert sie nur noch mehr, bis dann tatsächlich eine vermeintliche organische Ursache gefunden wird. Leider führt die Behandlung nicht zu dem gewünschten Erfolg.

Viele Menschen mit einer Panikstörung, vielleicht geht es Dir ja genauso,  haben eine jahrelange Arzt-Odyssee, hinter sich, bevor die richtige Diagnose gestellt wird. Nun beginnt eine Psychotherapie, die sich teilweise über mehrere Jahre erstrecken kann. Sie wissen nun, dass diese Angstzustände nicht bedrohlich sind, aber dieses Wissen nützt ihnen sehr wenig.

Die Betroffenen leiden nicht nur in dem Moment, in dem die Panikattacke auftritt, sondern sie haben ständig Angst, dass sie wiederkommt. Man spricht im Fachjargon auch von der sog. "Erwartungsangst" - der Angst vor der Angst. Etappenweise baut sich ein Angst-"Teufelskreislauf" auf. Das Leben hat keine Lebensqualität mehr und Du willst einfach nur, dass die Panik der Vergangenheit angehört.

Die verschiedenen psychotherapeutischen Behandlungsmethoden von Panikstörungen setzen in aller Regel nur an der Oberfläche an, d. h. bei Deinen destruktiven Gedanken- und Verhaltensmustern.

Um die Ursache einer Panikstörung zu verstehen, ist es wichtig zu erkennen, dass die Panik nicht in der jeweiligen Situation verursacht, sondern lediglich ausgelöst/getriggert wird. Es gibt einen Auslösereiz, der häufig nicht bewusst ist, der Panik und Todesangst auslöst, die bereits seit langer Zeit in Dir schlummern.

Nach der ICD 10 gibt es verschiedene Ausprägungsformen einer Panikstörung. Am besten spiegelt die situationsunabhängige Panikstörung wieder, wie in einer ganz gewöhnlichen Alltagssituation urplötzlich unangenehme Angst- und Paniksymptome Dich überwältigen können. Einen bewussten Auslöser/Trigger gab es dafür nicht.

Überwindung einer Panikstörung

Um Deine Panikstörung dauerhaft zu überwinden, sollte der Behandlungsansatz ursachenorientiert sein. Das bedeutet, dass die tief im Unterbewusstsein verborgene Ursache  gefunden und aufgelöst werden muss. Andernfalls ist es, wie wenn man mit einem Rasenmäher den Löwenzahn abschneidet, ohne die Wurzel zu entfernen. Er kommt immer und immer wieder.

Die Hypnosetherapie, bietet Dir einen schnellen, wirkungsvollen und effektiven Weg, die Ursache der Panikattacken, welche sehr häufig bis weit in die frühe Kindheit zurückreichen, aufzudecken und dauerhaft aufzulösen. Allerdings trifft dies nicht für alle Methoden der Hypnotherapie zu. Wir sprechen in diesem Sinne konkret von der aufdeckenden, ursachenorientierten Hypnosetherapie. Mit dem Ansatz der Regressionstherapie, spezifischer der Hypnoanalyse, werden Möglichkeiten geschaffen, alle Hintergründe ans Licht zu bringen.

 

Wenn dies nicht geschieht, bleibt das funktionelle System Deiner Panik in Dir und kann jederzeit wieder wachgerufen werden und das Leben kann zum unsichtbaren Gefängnis werden.

Ursache von Panikattacken

Du hast dich sicherlich schon oft gefragt, was ist die Ursache meiner Panikattacken und wirst sicherlich Mr. Google und andere Medien genutzt haben, um eine Antwort darauf zu finden.

 

Um ehrlich zu sein, kann Dir kein Facharzt, kein Therapeut oder anerkannter Wissenschaftlicher diese Frage ganz genau beantworten, denn die Ursprünge und dahinterliegenden Motivatoren, der während Deiner Panikattacken ausgelösten Ängste und körperlichen Beschwerden, sind sehr individuell und Deinem Bewusstsein in aller Regel nicht zugänglich.

Wie Panikattacken entstehen, ist dem erfahrenen Hypnosetherapeuten jedoch sehr gut bekannt.

 

Was passiert eigentlich bei einem Panikanfall? Bei einer Panikattacke wird meist ohne erkennbare äußere Ursache ein starkes Angst- und Panikgefühl ausgelöst. Die Betonung liegt auf ausgelöst. Das bedeutet, die Angst wird nicht in der betreffenden Situation hervorgerufen, sondern eine in Ihnen bereits seit langem existierende starke Angst wird wachgerufen.

 

In den Behandlungen mittels Hypnoanalyse zeigte sich immer wieder, dass die Betroffenen  irgendwann einmal in ihrem Leben eine Erfahrung gemacht haben, die mit starker Angst, mit Panik und Hilflosigkeit (sog. Schockreaktion) verbunden war. Wir sind so konzipiert, dass wir über einen Schutzmechanismus diese traumatische Situation über die Jahre verdrängt oder vergessen haben. Die in ihr entstandenen Gefühle und körperlichen Symptome existieren jedoch im Verborgenen weiter. In wissenschaftlichen Fachkreisen ist bekannt, dass mit unseren Geburt jede Emotion, jedes Gefühl in unseren Zellen gespeichert wird. Somit  können sie jederzeit durch einen scheinbar irrelevanten äußeren Reiz wieder wachgerufen werden.

Sehr häufig reicht dieses traumatische Schlüsselereignis bis in die frühe Kindheit zurück. Es wurden sogar schon generationsübergreifende Dynamiken beobachtet, wo es also möglich ist, dass Du einen "unerlösten seelischen Konflikt" (Fachbezeichnung nach Dr. med. Klinghardt) stellvertretend für ein Ahnenmitglied austrägst.

 

Die betreffende Situation muss damals nicht objektiv bedrohlich gewesen sein. Es reicht, wenn sie subjektiv als bedrohlich erlebt wurde. Entscheidend ist, dass Du beispielsweise als Kind damals überzeugt warst, dass Du dich in einer großen Gefahr befindest. Alles, was Du als Kind zu dieser Zeit erlebt hast, ist Deinem Körpergedächtnis gespeichert und kann jederzeit wieder wachgerufen werden. Die einzige Bedingung, die der Auslösereiz erfüllen muss, besteht darin, dass er auf unbewusster Ebene an das damalige Erlebnis erinnert.

Es gibt aber noch einen weiteren Mechanismus, der zur Verstärkung der Panikattacken beiträgt. Es ist der Teufelskreis der Angst vor der Angst. Was ist damit gemeint?

Ein Panikanfall wird von den Betroffenen als so einschlagend und schlimm erlebt, dass er so etwas nie wieder erfahren will. Deshalb beginnt er sich davor zu schützen. Orte, Situationen, Tätigkeiten werden gemieden (sog. Vermeidungsverhalten) und ein ganzheitliche Lebenseinschränkung baut sich Schritt für Schritt auf. 

Die Angst vor der Angst (Erwartungsangst) beherrscht plötzlich alle Situationen und Entscheidungen im Alltag. Immer mehr Situationen werden als gefährlich erlebt und als potenzielle Auslöser eingestuft. Dies kann soweit führen, dass man nicht einmal mehr die eigenen vier Wände verlassen kann oder jeglichen sozialen Kontakt meidet. Die Angst hat die Dich fest im Griff.

Der Teufelskreislauf der Angst vor der Angst ist ein sich selbst verstärkender Mechanismus. Diesen Kreislauf zu durchbrechen ist umso schwerer, je fortgeschrittener die Panikstörung ist.

Medikamente gegen Panikattacken

Bei schweren Ausprägungsformen können Medikamente (Antidepressiva und/oder angstlösende Medikamente) eine kurzfristige wichtige Hilfe sein und Dir die Sicherheit geben, dass Du im Falle einer Panikattacke etwas tun kannst. Langfristig gesehen sind Medikamente jedoch keine Lösung, um Deine Panikstörung zu besigen. Die effektivste Behandlung nicht nur von Panikattacken besteht darin, die emotionale Ursache zu finden und zu lösen. Damit wird ihr der Nährboden entzogen.

Was ist Panik überhaupt?

Der Begriff "Panik" leiten sich aus dem Griechischenab . Der Sage nach konnte der von den Hirten verehrte Gott Pan Tierherden mit einem Schrei in Angst versetzen und eine Massenflucht verursachen.

Panikattacken gehören zu den häufigsten Angststörungen. Dabei ist Panik an sich zunächst eine ganz natürliche Stressreaktion Deines Körpers auf eine reale oder auch subjektiv wahrgenommene, unerwartete Gefahr. Dein Körper schüttet u.a. Adrenalin aus und geht in Alarmbereitschaft.

Panik ist zunächst ein natürliches Phänomen, das mit erhöhter Wahrnehmung und schnellerer Reaktionsfähigkeit des Körpers einher geht und eine Vielzahl psychischer und körperlicher Symptome verursacht.

Das natürliche Phänomen, das mit einer erhöhten Wahrnehmung und schnelleren Reaktionsfähigkeit des Körpers einher geht und eine Vielzahl psychischer und körperlicher Symptome verursacht, versetzt Dich in die Lage, sinnvoll und vor allem schnell auf die Gefahr zu reagieren - Kampf oder Flucht. Das Gefühl der Angst tritt ein.

Symptome von Panikattacken

Wenn Du jedoch über eine längere Zeit in bestimmten Situationen oder auch schon bei geringstem Anlass immer wieder unangemessene Symptome der Angst erleben, wie:

  • Atemnot, Engegefühl in Brust und Kehle

  • Ein Gefühl des Erstickens

  • Schweißausbrüche

  • Hitzewallungen oder Schüttelfrost

  • Herzklopfen oder erhöhte Herzfrequenz (Herzrasen)

  • Hyperventilation (als Folge Kribbelgefühle in Gesicht und Händen, Muskelkrämpfe)

  • Schwindelgefühle

  • Zittern oder Schütteln

  • Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall

  • Taubheitsgefühle oder Kribbeln

  • Angstgedanken („Das ist ein Herzinfarkt“, „Jetzt sterbe ich gleich“, „Ich werde verrückt“)

  • Todesangst

  • Derealisations- oder Depersonalisationsgefühle, Gefühl der Entfremdung von der Umgebung

 

handelt es sich nicht mehr um eine normale Panikreaktion.

Erlebst du 4 der oben aufgeführten körperlichen und seelischen Symptome, weist dies auf eine möglliche Panikstörung hin. 

Viele Personen mit Panikstörungen weisen auch Symptome einer Depression auf.

 

Die Symptome erreichen in der Regel innerhalb von 10 Minuten ihren Höhepunkt und verschwinden innerhalb von Minuten wieder, wodurch es schulmedizinisch schwer zu diagnostizieren ist. Außer der Angst des Patienten vor einer weiteren furchteinflößenden Attacke, kann ein Arzt nichts weiteres feststellen.

 

In ganz seltenen Fällen kann solch eine Angstattacke aber auch über mehrere Stunden andauern, jedoch niemals mit der vollen nach Intensität.

 

Die Häufigkeit der Attacken kann stark variieren. Manche Betroffene haben wöchentlich oder sogar täglich Attacken über Monate hinweg, wohingegen andere mehrere Attacken am Tag haben und anschließend Wochen oder Monate gar keine.

Eine Panikattacke kommt selten allein

Etwa vier Prozent aller Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Panikstörung. Und jede Person wird im Laufe seines Lebens mindestens eine Paniksituation erleben. Die Attacken kommen plötzlich und verschwinden auch recht schnell wieder. Nun ist entscheidend, wie das Individuum damit umgeht bzw. dies verarbeitet. Erlebst du diese Situation als lebensbedrohlich, können sich weitere zusätzliche Angststörungen daraus entwickeln.

Die Angst, erneut eine so bedrohliche Panikattacke zu erleben – und das eventuell in der Öffentlichkeit – kann zum Entstehen einer Agoraphobie führen (Angst, hilflos ausgeliefert zu sein).

 

Personen, die von der Angst betroffen sind, vermeiden immer öfter Situationen, von denen sie glauben, diese könnten eine Panikattacke auslösen, z.B. Supermärkte, Kino, Konzerte, Busfahren, usw. Sie leiden nicht mehr nur an den generellen Panikattacken, sondern auch an der Angst vor ihrer Angst.

 

Die Panik in Gruppen

Wenn eine Bedrohung in Situationen auftritt, in denen Menschen in Gruppen zusammentreffen, wird die Panik von Mensch zu Mensch übertragen, beispielsweise bei einer Veranstaltung in geschlossenen Räumen, Die Panik einer Person wird durch andere in der Gruppe bemerkt und führt dazu, dass die anderen emotional infiziert werden und die Panik auf sie überspringt (zum Beispiel Ausbruch eines Feuers).

Bereits in Panik versetzte Menschen werden durch die Panik der anderen in ihren Angstgefühlen bestätigt und diese werden verstärkt. Der Fluchtimpuls äußert sich im Drängen auf den Ausgang des Raumes hin, was zu einer Massenflucht führen kann.

Krankhafte Angst oder Panik

Als krankhaft gelten Angst oder Panik dann, wenn sie an Dauer und Intensität zunehmen und von dem Betroffenen nicht mehr kontrollierbar/beherrschbar werden. Diestarke, intensive Angst beeinflusst den Alltag zunehmende negativ. Halten die Ängste länger als sechs Monate an, so geht die Symptomatik laut ICD-Klassifizierung in einen chronischen Zustand über.

Ohne schwerwiegende Auslösersituationen tritt die Panik zum Beispiel bei einer Phobie oder einer Panikattacke auf.

Wichtig für die Behandlung von Angsterkrankungen ist die frühzeitige Diagnosestellung, weil die möglichen familiären, beruflichen und gesundheitlichen Folgen umso stärker ausgeprägt sind, je früher die Erkrankung beginnt und je länger sie anhält. Bei wiederkehrender Angst empfiehlt sich daher, rechtzeitig ärztliche oder therapeutische Hilfe zu suchen.

Panik als Begleitsymptom

Angst kann ebenso wie die Panik als ein eigenständiges Krankheitsbild auftreten oder auch begleitend zu einer anderen Erkrankung, sodass zunächst nach deren Ursachen geforscht werden muss. Deshalb ist es vor Beginn einer Behandlung erforderlich, die Ursachen aufzuschlüsseln und die korrekte Diagnose zu stellen. Aber auch wenn man keine Angst fühlt, sondern nur Symptome, wie Harndrang, Herzrasen und Schweißausbrüche, kann das auf Angst oder Panik hindeuten. Diese körperlichen Angstsymptome werden als „Angstäquivalente“ bezeichnet.

Zu den wichtigsten und am häufigsten auftretenden Angststörungen gehören die Agoraphobie (Angst vor Situationen, denen man nicht entfliehen kann), die Soziale Phobie (Angst vor negativer Wertung anderer Menschen), spezifische Phobien (zum Beispiel Flugangst, Höhenangst, Angst vor Spinnen) und die generalisierte Angststörung (früher als „Angstneurose“ bezeichnet).

 

Bei der generalisierten Angststörung wird nicht eine bestimmte Situation oder ein Objekt gefürchtet, es handelt sich vielmehr um eine andauernde Anspannung und Besorgnis, die mit Trennungs-, Verfolgungs- oder Desintegrationsängsten einhergeht. Auch die Angst vor einer eigenen oder einer tödlichen Krankheit eines Verwandten oder Freundes wird befürchtet, ohne dass es dafür einen erkennbaren Grund oder eine ärztliche Diagnose geben würde.

 

Panikstörungen

Im Gegensatz zu anderen Ängsten ist die Panik kein andauernder Zustand. Die Panikstörung ist gekennzeichnet durch das gehäufte Auftreten von intensiven Panikattacken. Die Panik tritt dabei unerwartet und ohne Auslöser auf und macht sich unter anderem durch Herzrasen, Atemnot und starkem Schwitzen bemerkbar. Die Betroffenen fühlen sich in akuter Lebensgefahr und suchen schnellstmöglich medizinische Hilfe auf, nur um festzustellen, dass es keine organischen, nachweisbaren Ursache für die Panikattacke gibt. Die Panik erreicht schon nach wenigen Minuten ihren Höhepunkt und ist nach einigen Minuten wieder abgeklungen. Meistens hält sich nicht länger als eine halbe Stunde an. Zurück bleibt die Angst, dass die Panik wieder auftreten kann. Deshalb wird bei den ersten Anzeichen von Aufregung eine erneute Panikattacke befürchtet und diese dadurch erst hervorgerufen.

Ein Teufelskreis beginnt, der sich unendlich wiederholen kann, falls er nicht unterbrochen wird. Von einer Panikstörung spricht man, wenn die Panikattacken mehrmals im Monat auftreten und der Patient im Alltag nicht mehr ohne die ständige Sorge leben kann.

 

Panik/Panikattacken - Befreie Dich!
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